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rising star: Pascale Walker

Pascale Walker an der U23 WM Plovdiv 2015 (Photo by Detlev Seyb/MyRowingPhoto.com Pascale Walker

Pascale Walker überraschte an der diesjährigen U23-WM mit einem Spitzenresultat allen voran sich selbst. Lernt die sympathische Zürcherin in diesem exklusiven Interview ein wenig näher kennen:

Herzliche Gratulation zu deiner Medaille an den U23 Weltmeisterschaften in Plovidiv, Bulgarien! Das war erst deine zweite Teilnahme und bereits schaffst du es in einer der härtesten Bootsklassen, dem schweren Einer, auf das Podest! War das A-Final-Rennen ein Spezielles für Dich?

Ja und wie. Es war mein Ziel, es dieses Jahr ins A-Finale zu schaffen. Nie hätte ich jedoch gedacht, dass es für den dritten Platz reichen wird. Es war unglaublich. Ich habe einfach versucht an den anderen Booten dranzubleiben und irgendwann war ich vorne mit dabei. Es dauerte lange, bis ich realisiert habe, dass es auf einen Podestplatz reichen könnte. Ich war wie viele andere sehr überrascht.

Dein Jahr war ja nicht gerade einfach: Zum einen ist euer langjährige Clubtrainer Peter Mansfeld mitten im Winter ausgewandert und Eberhard Rehwinkel hat seinen Posten übernommen. Zum anderen hast du bis zu den Trials im Frauen-Zweier-ohne trainiert, weil du die Saison 2015 in dieser Bootsklasse bestreiten wolltest. Schliesslich hast du die Saison dann aber doch wieder im Einer in Angriff genommen. Haben dich diese Ereignisse beeinträchtigt oder eher gestärkt?

Es war eine Mischung aus beidem würde ich sagen. Anfangs wars sehr hart für mich, kaum hatte ich mich an eine neue Situation gewöhnt kam der nächste Wendepunkt. Ich war mir nach dem nicht mehr sicher, ob ich diese Saison überhaupt noch etwas fahren kann. Ich war mir nicht sicher ob ich es schaffen werde und wollte. Vorallem wieder in den Einer zu steigen war hart. Doch um so näher die U23- WM kam, um so besser gings. Meine Motivation stieg an und die Trainings wurden immer besser.

Pascale Walker by Detlev SeybNeben dem Rudern arbeitest du als Floristin im Blumenhaus Wiedikon und hast dieses Jahr auch noch die Berufsmatura abgelegt. Das klingt ziemlich anstrengend! Wie sieht ein typischer Wochentag von Dir aus?

Meistens ist es das auch. Doch man gewöhnt sich dran. Entweder stehe ich morgens früh auf und gehe aufs Wasser oder ich gehe direkt zur Arbeit. Nach dem Training gehe ich direkt zur Arbeit und dann arbeite ich eigentlich mit einer kurzen Mittagspause bis um 17:45 Uhr. Dannach gehts wieder an den Zürichsee für die nächste Trainingseinheit. Endlich zuhause, esse ich eigentlich nur noch und habe für die BMS gelernt - aber jetzt ja nicht mehr ;). Nachher ist Erholung angesagt.

Was isst du normalerweise zum Frühstück? Isst du das auch vor einem Rennen?

Nutellabrötchen. Ja, Nutellabrötchen kann ich immer essen.

Was motiviert Dich, so viel Zeit in den Rudersport zu investieren?

Es macht mir Spass, an einem Boot oder an mir zu arbeiten, bis es besser wird. Und wenn ein Boot wirklich läuft und harmoniert, ist das für mich die Bestätigung für den grosssen Aufwand. Und all die Freunde die ich durchs Rudern gewonnen habe, unterstützen und motivieren mich immer wieder.

Wenn du nicht Rudern würdest, welchen Sport würdest du dann betreiben?

Warscheinlich wäre ich beim Leichtathletik geblieben oder Volleyball finde ich auch einen tollen Sport.

Hast du ein Vorbild?

Nicht so direkt, es gibt mehrere Personen (auch aus anderen Sportarten) die mich begeistern und vor denen ich Respekt habe.

Was für eine Trainingseinheit hast du am liebsten?

Am liebsten mag ich Rudereinheiten mit kurzen und schnellen Belastungen. Da kann man sich immer voll auspowern. Lange Ausdauereinheiten sind nicht so mein Spezialgebiet.

Welches Kleidungsstück oder welches Material aus dem aurum Ruderbekleidungs-Sortiment magst du besonders?

Es gibt ein langärmliges Thermoshirt von aurum, welches ich sehr mag. Und die Einteiler trage ich auch gerne.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Ich werde sicherlich weiter rudern und versuchen immer besser zu werden, mal sehen vielleicht kann ich auch bald wieder in einem Mannschaftsboot starten, dass würde mich sehr freuen.
Zu meiner Ausbildung: es stehen momentan noch viele Möglichkeiten offen. Vielleicht gehe ich an eine Fachhochschule oder mache die Berufsprüfung.

Vielen herzlichen Dank, dass du Dir Zeit für dieses Interview genommen hast! Wir wünschen Dir noch einen schönen und erholsamen Sommer und nur das Beste für deine Zukunft!

Bilder: Detlev Seyb/MyRowingPhoto.com

aurum team

Mit dem aurum news blog halten wir den Rudersport immer ein wenig auf dem Laufenden mit den aktuellen Geschehnissen rund um unseren Sport. Sei es mit Interviews einzelner Athleten oder mit neusten Entwicklungen rund ums Bootsmaterial, schaut doch einfach mal vorbei!

Webseite: www.aurum.ch

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